Die Geschichte des Feuchttuchs

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Die Geschichte des Feuchttuchs

Feuchttücher haben sich seit dem Tag ihrer Erfindung stark weiterentwickelt. Was als einfaches gewobenes Tuch begann, das in Wasser oder eine Reinigungslösung getränkt war, ist inzwischen ein hochwertiger Konsumartikel. Feuchttücher werden heutzutage benutzt, um die Hände zu reinigen, die Wohnung zu putzen, Babyhaut zu pflegen und für vieles andere mehr. Sie sind außerdem in unterschiedlichsten Größen und Gewichten erhältlich, können parfümiert oder geruchlos sein, können zur Desinfektion oder als antibakterielle Reinigungsmittel verwendet werden und werden in einer Vielzahl von Verpackungsarten und -größen verkauft. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass sie inzwischen so hergestellt werden können, dass sie spülbar und biologisch abbaubar sind. 

 

Doch wie sah die Entwicklung dorthin aus?

 

Die ersten Feuchttücher wurden in den USA erfunden. Es heißt, Arthur Julius habe sie im Jahr 1957 erfunden. Arthur arbeitete in der Kosmetikbranche und stellte die ersten Tücher in seinem Loft-Appartement in New York her, als er Änderungen an einem Seifenspender vornahm. Ein Jahr später, 1958, ließ er die Handelsmarke seines Produkts schützen: das Wet-Nap. 

 

Da er aus der Kosmetikbranche kam, beabsichtigte Arthur ursprünglich, dass seine Tücher in der Kosmetikindustrie zur verbesserten Hautpflege zum Einsatz kommen. 

 

Allerdings wurde seine Erfindung der Öffentlichkeit erst im Jahr 1960 bei der National Restaurant Show in Chicago vorgestellt. In der Zwischenzeit hatte Arthur mit einem Mechaniker an der Perfektionierung der Maschine gearbeitet, die seine Tücher produzierte. Drei Jahre später verkaufte er seine Tücher an Colonel Harland Sanders für seine Kunden in den Kentucky Fried Chicken-Restaurants, um sich mit diesen die Hände zu reinigen. Diese Kombination war perfekt, obwohl es nicht dem entsprach, was sich Arthur unter einem Tuch für die Kosmetikbranche vorgestellt hatte. In den letzten 25 Jahren hat KFC knapp eine Milliarde Feuchttücher an seine Kunden ausgegeben. 

 

Die Technologie zur Herstellung von nicht gewebten Wegwerftüchern existiert jedoch erst seit den 1970ern. Mit dieser Weiterentwicklung der Technologie und in der Herstellung konnte die Industrie schließlich durchstarten. 

 

Wie ist der aktuelle Stand?

 

Im Jahr 2019 wurde der globale Markt für Feuchttücher auf ca. USD 14 Milliarden geschätzt – das zeigt, wie weit die Entwicklung und Verwendung von Feuchttüchern seit den 1960er Jahren fortgeschritten ist. 

 

Feuchttücher sind aus verschiedenen Gründen so beliebt. Beispiele dafür sind:

 

– Ihr Komfort 

– Weil sie die Hygiene verbessern und man mit ihnen leichter für Sauberkeit sorgen kann

– Sie liefern eine gute Leistung, sind im Allgemeinen von guter Qualität und sorgen fast für dasselbe Maß an Sauberkeit wie das Waschen mit Wasser und Seife

– Sie sind für alle Mitglieder der Gesellschaft, von sehr jung bis sehr alt, leicht zu benutzen und sie sind für alle Altersstufen sicher

– Sie sparen Zeit und sind effektiv

– Sie sind wegwerfbar

 

Man kann mit Sicherheit sagen, dass Feuchttücher gegenwärtig ein unverzichtbarer Konsumartikel sind. Sie werden zu Hause, in Schulen, in Kindertagesstätten, im Einzelhandel und in der Gastronomie, in der Industrie, in Institutionen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen und an vielen anderen Orten verwendet. 

 

Die Zukunft der Feuchttücher

 

Die Zukunft der Feuchttücher scheint sich um die ökologische Nachhaltigkeit zu drehen. Da so viele Tücher verwendet werden, wird das Wegwerfprinzip zunehmend in einer Welt in Frage gestellt, die sich der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes stärker bewusst ist. 

 

Das heißt, dass Feuchttücherhersteller bei den Bemühungen und Entwicklungen dazu, die Industrie nachhaltiger zu gestalten, ganz vorn mit dabei sein müssen. Das bedeutet, Verbesserungen in der Spülbarkeit hin zur Entwicklung von tatsächlich spülbaren Tüchern. Und das heißt auch, Pionierarbeit zu leisten für mehr biologisch abbaubare Materialien für die Tücherherstellung, und sicherzustellen, dass die Hersteller ein Bewusstsein für den Lebenszyklus ihrer Produkte entwickeln.  Führende Feuchttücherhersteller sind sich ihrer Verantwortung dafür bewusst, für eine bessere Zukunft für uns alle zu sorgen. 

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